Andreas Thöny

Wahl zum Gemeindepräsident: Vielen Dank für die grossartige Unterstützung!

Ich möchte mich bei allen 1’599 Mastrilserinnnen und Mastrilsern, Igiserinnen und Igisern und Landquarterinnen und Landquartern herzlich für Ihre Stimme bedanken. Ich freue mich auf einen regen Austausch mit allen – auch mit denen, die mir nicht ihre Stimme gegeben haben.

Mein Amtsantritt erfolgt am 1. Januar 2025.

Meine Motivation

Es stehen anspruchsvolle Zeiten an: steigende Zinsen, Teuerung, Digitalisierung, Arbeitskräftemangel, Mobilität, Klimaerwärmung, Energiekrise, demografischer Wandel, Individualisierung, Migration – um nur einige zu nennen.

Herausforderungen bringen immer auch Chancen mit sich, wenn man sie aktiv, konstruktiv und mit Weitblick angeht.

Gerne möchte ich meine langjährige Erfahrung aus Beruf und Politik zur Verfügung stellen und als Gemeindepräsident zu einer guten Entwicklung der Gemeinde beitragen.

Meine Ziele

Zuallererst muss gesagt werden, dass eine der Stärken der Gemeinde der gute Mix aus Arbeit, Wohnen und Freizeit ist. Diesem ist Sorge zu tragen. Meine Analyse der Ausgangslage bringt mich zu folgenden Schwerpunkten:

Im Allgemeinen:

  1. Die Gemeinde muss sich auf die fortschreitende Digitalisierung einstellen.
  2. Der Klimawandel erfodert rasche und griffige Massnahmen.
  3. Dem demografischen Wandel ist aktiv zu begegnen.

Im Speziellen:

  1. In Forschung und Entwicklung investieren. Mit dem CSEM, dem Technopark und dem Kinderlab haben wir eine gute Ausgangslage, Talente zu fördern und die Wirtschaft in der Gemeinde weiterzuentwickeln.
  2. Bessere Chancen für die Schwachen schaffen. Die Programme PAT für belastete Familien und LIFT für Jugendliche sind einzuführen. Sie können die Schule und die Sozialhilfe entlasten.
  3. Lebensqualität im Alter sichern. Mit einer regionalen Koordinationsstelle können pflegebedürftige Menschen jeden Alters möglichst lange in gewohnter Umgegung ambulant versorgt werden. Und es entlastet die Kosten im Gesundheitswesen.
  4. CO2-Verbrauch senken. Zum Glück sind wir Energiestadt. Das Label hilft uns, die richtigen Massnahmen zu treffen, um den Umstieg auf erneuerbare Energien zu fördern.
  5. Schulen entlasten. Integration, Digitalisierung und Egoismus fordern die Schulen sehr. Es braucht weniger ICH und mehr WIR. Es braucht weniger DIGITAL und mehr ANALOG.

Meine Erfahrung in der Politik

2001 begann ich meine politische Laufbahn im Gemeindevorstand von Igis. Die ersten vier Jahre verantwortete ich das Departement Umwelt, Raumordnung, Volkswirtschaft. Dann führte ich die Industriellen Betriebe IBL während acht Jahren bis zu meinem Austritt im 2012. In dieser Zeit durfte ich Landquart zum Label Energiestadt führen. Wir waren die erste Gemeinde der Schweiz, die flächendeckend eine LED-Strassenbeleuchtung hatte.

2006 wurde ich in den Grossen Rat gewählt und präsidierte gleich die Kommission für Umwelt, Verkehr und Energie. Ich durfte die Beratung des ersten Energiegesetzes des Kantons Graubünden leiten. 2009 wurde ich für acht Jahre Präsident der SP-Fraktion und nahm Einsitz in die Präsidentenkonferenz des Grossen Rates. Die letzten drei Jahre bis 2020 war ich Mitglied der Geschäftsprüfungskommission des Grossen Rates.

2006 trat ich als Grossrat auch dem Evangelischen Grossen Rat Graubünden bei. Mir war es wichtig, einen Beitrag an der Schnittstelle zwischen Kirche und Staat zu leisten. 2013 wurde ich als Präsident des Kirchenrates, der Regierung der Evang.-ref. Landeskirche Graubünden, gewählt. Ich war dabei auch Verleger der Zeitung «reformiert.», die mit knapp 700’000 Abonnenten die viertgrösste Zeitung der Schweiz ist. Highlight war die Kampagne gegen die Abschaffung der Kirchensteuer, die mit 83 Prozent vom Bündner Stimmvolk abgelehnt wurde. 2020 trat ich aus beruflichen Gründen zurück.

Als Verkehrspolitiker wurde ich 2010 für zehn Jahre Mitglied im Verwaltungsrat der RhB. Wir beschlossen die Strategie «Faszinierend anders unterwegs», den Bau des neuen Albulatunnels, die Beschaffung von über fünfzig Triebzüge und das Investitionsprogramm von über 600 Mio. Franken für den Bahnhof Landquart.

Politische Gremien im Überblick

  • 14 Jahre Grossrat
  • 12 Jahre Gemeindevorstand Igis
  • 10 Jahre Verwaltungsrat RhB
  • 7 Jahre Präsident Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubünden

Meine berufliche Erfahrung

1988 erlangte ich an der EMS Schiers das Primarlehrerpatent. Nach einem Abstecher an die Sekundarschule in Basel begann ich 1992 als Primarlehrer für 5./6. Klassen in Landquart. Ich unterrichtete dort bis 2019. Während zehn Jahren war ich Praxislehrperson an der Pädagogischen Hochschule Graubünden PHGR und bildete angehende Lehrer und Lehrerinnen im Praktikum aus.

2020 begann ich in der Stadtverwaltung Chur als Leiter der Sozialen Dienste. Als erstes erhielt ich den Auftrag ein Entspannungskonzept für die Situation in der Drogenszene zu erstellen.

In dieser Zeit schloss ich ein berufsbegleitendes Studium an der Fachhochschule Graubünden FHGR mit einem Master of Advanced Studies in Business Administration MBA ab.

Dann wurde ich mit der Reorganisation der Dienststelle beauftragt. Heute bin ich Leiter der Dienststelle Gesellschaft der Stadt Chur mit rund siebzig Mitarbeitenden. In fünf Abteilungen kümmern wir uns um die Sucht- und Drogenpolitik, den Bereich Gesundheit und Alter, die Schulzahnklinik, die Frühe Kindheit, die Kinder- und Jugendarbeit und die Sportförderung.

Gesellschaftliches Engagement

  • Seit 12 Jahren Vorstand EMS Schiers
  • Seit 7 Jahre Präsident Verein LandquartKultur
  • Seit 5 Jahren Präsident Verein Tecum
  • 7 Jahre lang Vorstand Verein Altershilfe Mastrils

Biografie

Am 20. Februar 1968 als Sohn eines Metzgers und einer Bayerin geboren, wuchs ich in Grüsch, Igis und Maienfeld auf. In meiner Jugend besuchte ich die Jugendriegen des TV Igis und des TV Maienfeld. Ich betrieb Wettkampfsport im Kunstturnen, Leichtathletik, Sektionsturnen und Bobfahren. 1993 heiratete ich die gebürtige Tujetscherin Nadia Beer. Uns wurden drei Kinder geschenkt, mit denen wir oft in Mompé Tujetsch, in der Surselva, unsere Ferien verbrachten. Celina, Yannick und Sanja sind heute erwachsen.

Personalien

Geboren

20. Februar 1968

Zivilstand

verheiratet, drei erwachsene Kinder

Beruf

Leiter Dienststelle Gesellschaft Stadt Chur

    Kontakt

    Andreas Thöny
    Im Gruobhof 3
    7302 Landquart
    079 222 22 97
    a.thoeny [at] ilnet [punkt] ch

    Andreas Thöny kennenlernen

    Führungsstil

    Andreas Thöny erläutert, wie er in seiner aktuellen Position als Leiter der Dienststelle Gesellschaft der Stadt Chur die Mitarbeitenden führt und worauf er viel Wert legt.

    Berufslehre

    Andreas Thöny, unser Kandidat fürs Gemeindepräsidium in Landquart 2024, über die Schule und wie man die Chancen von Jugendlichen für eine erfolgreiche Berufslehre erhöhen kann.

    Forschung und Entwicklung

    Andreas Thöny stellt den Hotspot von Landquart vor. Er zählt die drei Bereiche auf, die in Landquart Innovation vorantreiben und deren Potential er nutzen möchte.

    Leben im Alter

    Andreas Thöny nennt die grosse gesellschaftliche Herausforderung der Zukunft. Er zeigt auf, wie er unter anderem mit der Koordinationsstelle für die Alterspflege darauf reagieren will und wie für alle die beste Lösung gefunden werden kann.

    Eltern und Kind

    Andreas Thöny nennt die Gründe für ungleiche Startchancen von Neugeborenen. Er schlägt ein Programm vor, das den am meisten Betroffenen hilft.

    Klimapolitik

    Andreas Thöny erinnert an die Situation vor einem Jahr, was das Gebot der Stunde ist und über welches Instrument die Gemeinde verfügt.

    Primarschule

    Andreas Thöny zählt die Belastungen der Schule auf und was dagegen unternommen werden soll.

    Vereine und Kultur

    Andreas Thöny zeigt auf, wo in Landquart neuerdings das Zusammenleben gefördert werden kann und wer zu einem aktiven Dorfleben beiträgt.

    Unterstützung in Notlagen

    Andreas Thöny beschreibt, wo Einwohner kostenlose Beratung in Notlagen holen können und wo er die Schwerpunkte bei der Sozialhilfe legen will.

    Wirtschaft

    Andreas Thöny spricht die grösste Herausforderung auf dem Arbeitsmarkt an und macht drei Vorschläge, wie er dagegen vorgehen will.

    Gemeindepräsident und Steuergelder

    Andreas Thöny erklärt die drei Grundsätze der öffentlichen Verwaltung und wie er den Steuerfranken clever einsetzen will.